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Agnostic Front (häufig nur „AF“ genannt) ist eine US-amerikanische Hardcore-Punk-Band, die in den frühen 1980er-Jahren vom Gitarristen Vinnie Stigma gegründet wurde. Neben Stigma gehört zum beständigeren Teil der Besetzung Sänger Roger Miret. Die Band gehört zu den ältesten Hardcore-Punk-Gruppen, die heute noch aktiv sind. Sie war prägend für die Musikstile New York Hardcore, Crossover und Metalcore. Die Gruppe existierte bis 1993 und formierte sich nach der Auflösung 1998 neu.

Bandgeschichte

1982–1989
Agnostic Front wurde 1982 in New York von Vinnie Stigma (Gitarre) gegründet. Unterstützt wurde er von Sänger John Watson, Bassist Diego und Schlagzeuger Rob Cryptcrash. Der Name „Agnostic Front“ entstand, da Vinnie Stigma das Wort „agnostic“ (engl. für agnostisch) gefiel; er setzte ein „front“ dahinter um eine Art Bewegung (ein „Movement“) darzustellen. Großes Vorbild war die Better-Youth-Organisation der Band Youth Brigade, die versuchten mit Hilfe von Do-it-yourself-Ethik und der Unterstützung befreundeter Bands eine subkulturelle Punkszene in Kalifornien zu etablieren. Stigma verwendete den Namen „Agnostic Front“ zuerst für ein Fanzine. Eine tiefere Bedeutung hat der Name jedoch nicht. Die ersten Konzerte im Großraum New York endeten meist in wüsten Schlägereien. Diese frühe Phase hatte noch Projektcharakter, so dass sich keine stabile Besetzung einstellte. John Watson stieg recht früh aus. Nach einigen Versuchen mit den Sängern Jimmy „the Mad Russian“ und Keith Kabula stieg Roger Miret ein, der bereits bei diversen Punk- und Oi!-Bands mitgewirkt hatte. Ab diesem Zeitpunkt kristallisierte sich ein beständiges Line-up mit Vinnie Stigma, Adam Moochie am Bass und Raymond „Raybeez“ Barbieri am Schlagzeug heraus und die Gruppe verlor ihren Projektcharakter. Nach diversen Konzerten mit Minor Threat, Negative Approach und Iron Cross spielte die Band ihre erste 7″-Single United Blood ein. Zwei Lieder stammten von Roger Mirets früherer Band, den Psychos. Die kurze Hardcore-LP mit 10 Stücken, die noch voller Spielfehler waren, machte Agnostic Front bereits über die Grenzen New Yorks bekannt. Heute gilt die auf 500 Stück limitierte 7″ des Lables Rat Cage Records als rares und gesuchtes Sammlerstück.

Anfangs agierte die Gruppe, mit Ausnahme des langhaarigen Miret, als Skinhead-Band mit Springerstiefeln und Tarnhosen. Ebenso waren britische Oi!-Bands wie The Business, Blitz und Angelic Upstarts eine große Inspirationsquelle. Dazu kamen noch frühe US-Hardcorebands wie Circle Jerks, SS Decontrol, Minor Threat und Negative Approach. Victim in Pain, das Debütalbum der Band aus dem Jahr 1984 stellte den Prototyp des New York Hardcores dar. Im Vergleich zur Debütsingle waren die Stücke ausgefeilter, boten jedoch den gleichen schnellen und direkten Hardcore. Nach dessen Veröffentlichung traten erste Probleme im Line-up zu Tage. Bei den Aufnahmen zum Nachfolger musste fast die komplette Band ausgewechselt werden. Rob Kabula fungierte als Bassist und Alex Kinon als zweiter Gitarrist. Dies wurde nötig, da Stigma kein besonders virtuoser Gitarrist war und Probleme damit hatte, den Rhythmus zu halten. Barbieri hatte die Gruppe verlassen, um sich voll auf Warzone zu konzentrieren. Für das Schlagzeug hatte man einen Sessiondrummer namens Louie Beatto gewonnen. Roger Miret war nach internen Streitigkeiten mit Stigma für drei Monate ausgestiegen und stieß erst zu Beginn der Aufnahmen wieder zur Gruppe.

Nach dem großen Erfolg des Thrash Metals in den USA setzte auch bei Agnostic Front eine Hinwendung zu Metalelementen ein. In dieser frühen Phase beeinflussten sich Bands wie Anthrax, Overkill und Nuclear Assault und Gruppen wie Agnostic Front, Cro-Mags und Warzone gegenseitig. So vermischten sich die Stile zum Teil. Es entstanden zudem Crossover-Gruppen wie S.O.D. und Corrosion of Conformity (C.O.C.). Das Nachfolgealbum Cause for Alarm von 1986 trägt zu dieser Entwicklung bei, befinden sich doch auf dem Album einige Stücke, die vom amerikanischen Speed- und Thrash Metal beeinflusst wurden. Das Album löste einige Kontroversen aus, insbesondere wegen des Liedes Public Assistance. Der Song stammt aus der Feder von Peter Steele und äußerte sich negativ über das amerikanische Sozialleistungssystem. Weitere Texte des Albums stammen von Billy Milano (S.O.D. und später M.O.D.). Beide Personen wurden immer wieder der aggressiven Propagierung rechten Gedankenguts bezichtigt und insbesondere die deutliche Sprache von Public Assistance ließ auch bei Agnostic Front den Verdacht aufkommen, dass die Gruppe rechtes Gedankengut fördere:

„You birth more kids up to your checks
So you can buy more drugs
Uncle Sam takes half my pay
So you can live for free“
„Ihr bringt mehr Kinder zur Welt, damit eure Schecks größer werden
damit ihr euch mehr Drogen kaufen könnt
Uncle Sam nimmt mir die Hälfte meines Gehalts
damit ihr umsonst leben könnt.“
– Agnostic Front: Public Assistance

Trotzdem verkaufte sich das Album gut und machte Agnostic Front auch in der Metal-Szene bekannt. Als fester Schlagzeuger stieg später Joe Montanero ein. Nach der ersten US-Tournee wurde Alex Kinon aus der Gruppe geworfen, da er mehr in Richtung Hair Metal gehen wollte, womit der Rest der Gruppe nicht einverstanden war. Für ihn stieg Gordon Ancis (ex-Mayhem) aus New York City ein. Es folgten weitere Auftritte mit Exodus, Slayer und Motörhead. Auch diese Besetzung hatte nur kurzen Bestand und so wurde das nächste Album mit Steve Martin (zweite Gitarre), Alan Peters (Bass) und Will Shepler (Schlagzeug) eingespielt.

1987 erschien Liberty & Justice for… und war wieder stärker am Hardcore Punk orientiert. Im Anschluss stieg mit Craig Setari (ehemals Straight Ahead) ein neuer Bassist ein. Am 21. Januar 1988 fand ein Gig im New Yorker Live-Club CBGB statt, der für das erste Live-Album Live at CBGB mitgeschnitten wurde. Es enthielt Lieder aus allen bisherigen Alben der Gruppe.

1990–1993
Nach der Veröffentlichung des Livealbums wurde Roger Miret wegen Drogenbesitzes festgenommen und musste eine 18-monatige Freiheitsstrafe verbüßen. Währenddessen stagnierte die Bandgeschichte. 1990 folgte die erste Europatournee. Da Miret kein gültiges Visum besaß, musste er jedoch in die USA zurückkehren. Als Ersatz sang Roadie Mike Shost den Rest der Tournee. One Voice erschien 1992 und war das erste Studioalbum seit fünf Jahren. Auch hier hatte sich das Line-up verändert: Die Gitarre bediente nun Mike Henderson. Das Album floppte, die Band konnte von der gerade grassierenden Crossover-Welle um Biohazard nicht profitieren und hatte einen Großteil ihrer Anhängerschaft verloren. Eine Bootleg-7″ mit alten Demoaufnahmen sorgte für Aufsehen, da auf der Split-Seite Material der RAC-Band White Devil enthalten war. Obwohl die Gruppe mit der Veröffentlichung nichts zu tun hatte, musste Agnostic Front sich in Interviews erklären.

Nach einer weiteren Europa-Tournee, diesmal mit dem Original-Sänger, machten sich interne Spannungen zwischen Miret und Stigma bemerkbar. Die beiden verband seit den frühen 1980ern eine Art Hassliebe, die immer wieder eskalierte. Zudem hatten beide Familien gegründet und ihren Fokus auf andere Dinge ausgerichtet. Das letzte Konzert fand am 20. Dezember 1992 im CBGBs statt und wurde mit der Live-CD Last Warnings (1993 auf Roadrunner Records) dokumentiert. Miret gründete mit seiner Ehefrau Denise Miret die Gruppe Lady Luck, die zwei Alben veröffentlichte (A New Beginning, 1997 und Life in Between, 2000) und auch heute noch besteht. Stigma hatte bereits 1988, zusammen mit Mirets Bruder Freddy Cricien, Madball gegründet und konzentrierte sich bis 1994 auf diese Gruppe. Anschließend zog er sich ins Privatleben zurück.

Reunion 1998 bis heute
Im Jahr 1998 waren Miret und Stigma zu Gast bei einem Auftritt von Madball, im Verlauf dessen Cricien die beiden auf die Bühne rief, um ein Stück von Agnostic Front zu spielen. Daraus entstand die Idee einer Reunion für eine Single. Schon nach kurzer Zeit hatten die beiden mit Unterstützung von Jim Colletti (Schlagzeug) und dem ehemaligen Mitstreiter Rob Kabula am Bass jedoch ein komplettes Album geschrieben. Something’s Gotta Give erschien 1998 über Epitaph Records und wurde von Billy Milano produziert. Es ist dem verstorbenen Schlagzeuger und Warzone-Sänger Raymond „Raybeez“ Barbieri gewidmet. Das Album zeigt deutlich die Oi!-Einflüsse der Gruppe und ist am Streetpunk orientiert. 1999 schob die Gruppe das Album Riot, Riot, Upstart nach, das musikalisch ähnlich ausgerichtet ist. Mit Lars Frederiksen von Rancid ist auch ein bekannter Gastmusiker des Epitaph-Labels auf dem Album vertreten.

Mike Gallo stieg 2001 als neuer Bassist ein und man veröffentlichte Dead Yuppies, welches allerdings keine neuen Impulse setzen konnte. Das Album wurde kurz nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 veröffentlicht. Das Cover zeigt den, einer Polizeizeichnung nachempfunden, Umriss einer Person, die durch den Aktenkoffer als Yuppie zu erkennen ist. Epitaph Records machte auf Grund des provokanten Titels und Covers kaum Promotion für das Album. Man entschloss sich daher, getrennte Wege zu gehen. Im selben Jahr erschien eine Split-CD mit den niederländischen Discipline auf dem deutschen Label Knock Out Records. Das Album enthält einen Gig der beiden Bands in Belgien.

2005 erschien Another Voice, wieder mit Matt Henderson an der Gitarre. Das Album wurde zunächst aufgenommen, ohne eine Plattenfirma im Hintergrund zu haben. Musikalisch knüpft es an One Voice an, daher auch der ähnliche Titel. Das Album fiel sehr viel härter als der Vorgänger aus, was zum Teil auch daran lag, dass Miret seine Punk-Vorliebe mittlerweile mit der Gruppe Roger Miret and the Disasters auslebte. Es wurde von Jamey Jasta produziert, dem Sänger von Hatebreed. Mit Nuclear Blast hatte man eine neue Plattenfirma gefunden, auf der auch die folgenden Werke erschienen. Miret schätzt an dem deutschen Independent-Label die fast familiäre Atmosphäre. 2006 wurde ein neues Livealbum unter dem Titel Live at CBGB als DualDisc veröffentlicht. Das Album war, trotz des gleichen Titels, keine Neuauflage des 1989er-Livealbums, sondern sollte die neue Besetzung vorstellen. Das bis dato letzte Album Warriors erschien 2007. Neben Miret und Stigma spielten Joseph James (Gitarre), Mike Gallo (Bass) und Steve Gallo (Schlagzeug). 2009 stieg mit Pokey Mo (ex-Leeway) ein neuer Schlagzeuger ein. Für 2009 sind eine US-, eine Europa- und eine Südamerika-Tournee angekündigt. Für 2011 ist ein neues Studioalbum angekündigt.
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