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Stage Theater Neue Flora Hamburg
Stresemannstraße 161
22769 Hamburg

Die Neue Flora (Stage Theater Neue Flora) in Hamburg, 1988 bis 1990 nach Plänen der Architekten Uwe Köhnholdt und Konstantin Kleffel errichtet, ist mit 1965 Plätzen (1415 im Parkett, 550 im Rang) eines der größten Theater in Deutschland. Der Zuschauerraum hat eine Fläche von 1530 m², die Bühne eine solche von 240 m². Das Bühnenportal ist 14 Meter breit und 8,5 Meter hoch.

Der Streit um den Bau

Nachdem seit April 1986 in dem von der Stadt zur Verfügung gestellten Operettenhaus an der Reeperbahn mit großem Erfolg das Musical Cats von Andrew Lloyd Webber gespielt wurde, kam die Stadt mit den Produzenten überein, ihnen zusätzlich für Das Phantom der Oper (Musical) das marode Floratheater im Schanzenviertel am Schulterblatt (Straße) 71 zu überlassen, das seit Jahrzehnten nur noch als Warenhaus genutzt wurde. Dagegen formierte sich militanter Widerstand. Schließlich besetzten im Jahr 1989 Autonome das Gebäude und nannten es Rote Flora. Zuvor war bereits am 13. September 1988 verlautbart, dass man den Standort Ecke Stresemannstraße (Hamburg)/Alsenstraße in Hamburg-Altona-Nord für besser geeignet halte wegen der gegenüberliegenden S-Bahn-Station Bahnhof Hamburg Holstenstraße und der dortigen „Gleichgültigkeit gegenüber dem Bauvorhaben“. Tatsächlich war der Bau auch hier heftig umstritten: Anwohner klagten erfolglos durch zwei Instanzen gegen die Baugenehmigung und die Bezirksversammlung Altona forderte Maßnahmen zum Schutz der angrenzenden Wohnquartiere vor dem zusätzlichen Verkehr. Regelmäßig fanden „Wochenendspaziergänge“ rund um das festungsartig gesicherte Baugelände statt.„Heiter und anstrengend“. In Der Spiegel 23/90 vom 4. Juni 1990, S. 240–243 Bei der Premiere am 29. Juni 1990 standen mehr als 3500 Polizisten zum Schutz der Gäste vor 1000 teilweise gewalttätigen Demonstranten bereit. Autos der vorfahrenden Theaterbesucher wurden gleichwohl demoliert und beschmiert und wer zu Fuß kam wurde mit Farbe, faulem Obst und Eiern beworfen oder in anderer Weise tätlich angegriffen. Zur Premierenfeier lud die Stella AG an einen geheim gehaltenen Ort, die Altonaer Fischauktionshalle (Hamburg-Altona). Nach der Insolvenz der Stella AG übernahm die Stage Entertainment (ehemals Stage Holding) das Unternehmen und veranlasste umfangreiche Umbauten in allen Bereichen.


[ Quelle: Wikipedia | Stand: 18.02.2016 ]