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Trier (, ) ist als kreisfreie Stadt im Westen des Rheinland-Pfalz dessen viertgrößte Stadt hinter Mainz, Ludwigshafen am Rhein und Koblenz. Trier ist Sitz einer Universität Trier und einer Hochschule Trier, der Verwaltung des Landkreis Trier-Saarburg, der Verwaltung der Verbandsgemeinde Trier-Land, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD, bis 1999 Regierungsbezirk Trier), mehrerer Dienststellen des Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz, einer Dienststelle des Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz und einer römisch-katholischen Diözese (Bistum Trier, das älteste nördlich der Alpen). Die Stadt wurde vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum (ab der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts Treveris) gegründet und beansprucht den Titel der Älteste Städte Deutschlands für sich. Trier beruft sich hierbei auf die längste Geschichte als bereits von den Römern anerkannte Stadt, im Gegensatz zu einer Siedlung oder einem Heerlager. Die Welterbe Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier, bestehend aus Amphitheater von Trier, Barbarathermen, Kaiserthermen (Trier), Konstantinbasilika, Porta Nigra, Römerbrücke (Trier), Igeler Säule, Trierer Dom sowie die Liebfrauenkirche (Trier) zählen seit 1986 zum UNESCO-Welterbe.

Geographie

Trier liegt in der Mitte einer Talweitung des mittleren Moseltals mit dem Hauptteil am rechten Ufer des Flusses. Bewaldete und zum Teil mit Weinbergen besetzte Hänge steigen zu den Hochflächen des Hunsrücks im Südosten und der Eifel im Nordwesten an. Die Grenze zum Großherzogtum Luxemburg ist etwa 15 km (Wasserbillig) entfernt. Nächstgrößere Städte sind Saarbrücken, etwa 80 Kilometer südöstlich, Koblenz, etwa 100 Kilometer nordöstlich, und Luxemburg (Stadt) etwa 50 Kilometer westlich von Trier. Aufgrund des überwiegend ländlichen Umlands hat Trier ein – für seine Größe – relativ großes Einzugsgebiet, das sich aus großen Teilen von Mosel, Saar, Eifel und Hunsrück zusammensetzt. Die Höhenlage von Trier erstreckt sich von auf der Mosel kurz vor Schweich bis auf auf dem Kuppensteiner Wild bei Trier-Irsch. Die mittlere Höhe, gemessen am Hauptmarkt in Trier, beträgt .

Nachbargemeinden

Die kreisfreie Stadt Trier ist vollständig vom Landkreis Trier-Saarburg umschlossen. In unmittelbarer Nähe, nur wenige Kilometer entfernt, befinden sich außerdem der Eifelkreis Bitburg-Prüm und der Landkreis Bernkastel-Wittlich. Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn (beginnend im Norden): * Schweich, Longuich, Kenn und nochmals Longuich im Bereich der Verbandsgemeinde Schweich an der Römischen Weinstraße * Mertesdorf, Kasel (bei Trier), Waldrach, Morscheid, Korlingen und Gusterath im Bereich der Verbandsgemeinde Ruwer * Hockweiler und Franzenheim im Bereich der Verbandsgemeinde Trier-Land * Konz und Wasserliesch im Bereich der Verbandsgemeinde Konz * Igel (Mosel), Trierweiler, Aach (bei Trier), Newel, Kordel (Eifel) und Zemmer im Bereich der Verbandsgemeinde Trier-Land

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Trier gliedert sich in 19 Ortsbezirke. In jedem Ortsbezirk gibt es einen aus 9 bis 15 Mitgliedern bestehenden Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher. Die Ortsbeiräte sind zu wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten anzuhören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dem Stadtrat. Die Ortsbeiräte können auch im Rahmen eines ihnen zugeteilten Budgets über kleinere Maßnahmen im Ortsbezirk selbständig entscheiden. Ortsbezirke mit Fläche und Einwohnerzahl (Erst- und Zweitwohnsitz):

Klima

Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 9,3 Grad Celsius und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 774 Millimeter. Die wärmsten Monate sind Juni bis August mit durchschnittlich 16,1 bis 17,8 Grad Celsius und die kältesten Dezember bis Februar mit 0,6 bis 1,6 Grad Celsius im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt von Oktober bis Dezember mit durchschnittlich 70 bis 80 Millimeter, der geringste im Februar und April mit 52 Millimeter im Mittel. Die Niederschläge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Niederschlagsdiagramm (Deutschland). An 52 % der Messstationen des Deutscher Wetterdienst werden niedrigere Werte registriert. Im Dezember fallen 1,5-mal mehr Niederschläge als im April. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 1 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche registriert als in Trier. Am 8. August 2003, während der Hitzewelle in Europa 2003, wurde in Trier ein Hitzerekord von 39 Grad Celsius gemessen.

Raumplanung

Mit Einwohnern (Stand: ) steht Trier nach Mainz, Ludwigshafen am Rhein und Koblenz an vierter Stelle unter den Großstadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Bundesweit steht die Stadt an der 74. Stelle unter den Großstädten in Deutschland. In Rheinland-Pfalz bildet sie eines der fünf Oberzentrum mit den Mittelzentrum Bernkastel-Kues, Bitburg, Daun, Gerolstein, Hermeskeil, Konz, Neuerburg, Prüm, Saarburg, Traben-Trarbach und Wittlich. In der Stadt Trier gibt es einen starken Nachfrageüberhang nach Miet- und Eigentumswohnungen: Deutschlandweit gab es in Trier gemäß einer Erhebung des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung zwischen 2005 und 2010 die höchste Mietsteigerung. Der Landkreis Trier-Saarburg liegt bei dem bundesweiten Ranking mit 13,4 Prozent Mietzinssteigerung auf Platz drei. Ursache dieser Entwicklung ist die geographische Nähe Triers zu Luxemburg. In: Trierischer Volksfreund. 11. Oktober 2011.

Geschichte

Trier ist eine von den Römern gegründete Stadt und hieß ursprünglich Augusta Treverorum. Daher auch der heutige Name Trier.

Vorgeschichte

Nach der Gründungssage Triers, die erstmals 1105 in den Gesta Treverorum schriftlich aufgezeichnet wurde, soll Trebeta, der Sohn des Assyrerkönigs Ninos, Trier 1300 Jahre vor der Entstehung Roms gegründet haben. Dies wäre etwa 2050 v. Chr. gewesen. Darauf weist auch die Inschrift aus dem Jahr 1684 am Rotes Haus (Trier) am Hauptmarkt (Trier) hin: „ANTE ROMAM TREVERIS STETIT ANNIS MILLE TRECENTIS. PERSTET ET AETERNA PACE FRUATUR.“ („Vor Rom stand Trier tausenddreihundert Jahre. Möge es weiter bestehen und sich eines ewigen Friedens erfreuen.“) Durch Funde im Stadtgebiet können Bandkeramische Kultur Siedlungen aus der älteren Jungsteinzeit nachgewiesen werden, die darauf hindeuten, dass im Trierer Tal schon im 3. Jahrtausend v. Chr. Menschen lebten. Jedoch kann man in dieser Zeit hier noch keine städtische Ansiedlung erwarten. Seit den letzten vorchristlichen Jahrhunderten siedelten Angehörige des Kelten Stammes der Treverer auf dem heutigen Stadtgebiet.

Römisches Reich

Hauptartikel: Augusta Treverorum Nach gesicherten Quellen ist die Stadt Trier römischen Ursprungs: Zu Füßen eines 30 v. Chr. errichteten und nach wenigen Monaten wieder aufgegebenen Militärlagers auf dem Petrisberg gründeten die Römer spätestens im Jahre 16 v. Chr. die Stadt Augusta Treverorum (Stadt des Augustus im Land der Treverer). Die Ehre, nach Augustus benannt zu werden, wurde ansonsten nur Autun (Augustodunum) in Gallien/Frankreich, Aosta, Augsburg und Augst in der Nordschweiz zuteil. Unter Kaiser Claudius kam der Zusatz Colonia (Rom) hinzu – Colonia Augusta Treverorum. Bauwerke wie die Barbarathermen, das Amphitheater (Trier) und die 6,4 Kilometer lange Stadtmauer mit dem bis heute erhaltenen nördlichen Stadttor, der Porta Nigra, zeugen vom Reichtum und von der großen Bedeutung, die die Stadt bis zum Ende des 2. Jahrhunderts erlangte. Frühestens in der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts wurde Trier Erzbischof von Trier; erster Bischof war Eucharius. Von 271 bis 274 war die Stadt Regierungssitz des Imperium Galliarum Gegenkaisers Tetricus I. Im Jahr 275 wurde Trier durch den Alamanneneinfall zerstört.Helmut Bernhard: Die römische Geschichte in Rheinland-Pfalz. Die Entwicklung bis zur Tetrarchie. In: H. Cüppers (Hrsg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz. S. 125. Von 293 bis 392 war die nun Treveris genannte Stadt eine der Residenzen der römischen Kaiser im Westen (siehe auch Spätantike). Unter der Herrschaft Konstantin der Große (306–337) wurde die Stadt wieder aufgebaut und Gebäude wie die Palastaula (die heutige Konstantinbasilika) und die Kaiserthermen (Trier) errichtet. 326 wurden Teile der privaten Wohnpaläste der kaiserlichen Familie zu einer großen Doppelbasilika verändert und erweitert, deren Reste heute noch zum Teil im Bereich des Trierer Dom und der Liebfrauenkirche (Trier) erkennbar sind. Ab 318 war Trier Sitz der Gallischen Präfektur, einer der zwei obersten Behörden im Westen des Römischen Reiches. 328 bis 340 residierte Kaiser Konstantin II. (Rom) hier. Von 367 bis 392 war Trier unter Valentinian I., Gratian, Magnus Maximus und Valentinian II. erneut Regierungssitz des Römischen Reiches und gleichzeitig mit 80.000 bis 100.000 Einwohnern die größte Stadt nördlich der Alpen. 407, kurz nach dem Einfall der Vandalen, Alanen und Sueben in Gallien, wurde die Gallische Präfektur nach Arles an die Rhone verlegt. Im 5. Jahrhundert wurde Trier wiederholt, vermutlich um 413 und 421 von den Franken (Volk) sowie 451 von den Hunnen unter Attila erobert. Rheinische Franken bemächtigten sich um 455 der Metropole, verloren sie aber wenige Jahre später wieder. Um 475 wurde die Stadt, die zwischenzeitlich von Arbogast der Jüngere verwaltet wurde, endgültig von den Franken eingenommen.Eugen Ewig: Die Merowinger und das Frankenreich. 5. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2006, ISBN 3-17-019473-9, S. 12–16.

Mittelalter

Ende des 5. Jahrhunderts kam Trier unter die Herrschaft der Franken (Volk). Im Jahr 882 wurde Trier bei einem Raubzüge der Wikinger in den Rheinlanden#Raubzüge im Winter 881/882 erobert und nahezu vollständig zerstört. 892 wurde Trier ein zweites Mal von den Wikingern heimgesucht und erneut gebrandschatzt. Durch den Vertrag von Verdun Herzogtum Lothringen zugeschlagen, wurde es unter Heinrich I. (Ostfrankenreich) 925 dem Ostfrankenreich einverleibt. Zunächst wurde die Stadt von den Grafen des Triergaus, seit 902, als die Grafengewalt an die Erzbischöfe überging, vom Vogt des Erzstift Trier verwaltet; seit 1149 führte sie ein Siegel. Seit dem 10. Jahrhundert strebte Trier danach, Reichsunmittelbarkeit zu werden. 1212 erhielt die Stadt von Kaiser Otto IV. (HRR) einen Freibrief, den Konrad IV. (HRR) bestätigte. 1309 musste sie jedoch erneut die Gerichtsbarkeit des Erzbischofs anerkennen, der damals der bedeutende Balduin von Luxemburg war (siehe auch Kurtrier). Ihr Status als erzbischöfliche Stadt wurde 1364 von Kaiser Karl IV. (HRR) und 1580 vom Reichskammergericht bestätigt; das Streben nach der Reichsunmittelbarkeit scheiterte allerdings 1583 endgültig. Bis zum Ende des alten Reichs blieb die Stadt Hauptstadt – wenn auch nicht Residenz – des nach ihr benannten Kurtrier. An ihrer Spitze stand ein Schöffengericht, das 1443 vom Erzbischof Jakob I. von Sierck durch Einsetzung zweier Bürgermeister ergänzt wurde. Im Jahr 1473 kamen Kaiser Friedrich III. (HRR) und Herzog Karl der Kühne von Herzogtum Burgund in Trier zusammen. Im gleichen Jahr wurde in Trier eine Universität gestiftet, die 1797 unter Napoleon aufgehoben wurde. Nachdem Ende des 10. Jahrhunderts zunächst der Dombering befestigt worden war, befestigten Erzbischof Theoderich von Wied und sein Nachfolger Arnold II. von Isenburg im 13. Jahrhundert die Stadt durch Mauern. Der Gürtel, der dem heutigen Alleenring entsprach, umfasste etwa 138 Hektar.

Neuzeit bis nach dem Ersten Weltkrieg

1512 fand in Trier ein Reichstag (HRR) statt, auf welchem die Einteilung der Reichskreise endgültig festgelegt wurde. Im September 1522 belagerte der Reichsritter Franz von Sickingen für mehrere Tage die Stadt. Seine Artillerie beschoss die Stadt – unter anderem von der Berghöhe, die später den Namen "Franzensknüppchen" erhielt. Darüber hinaus ließ Sickingen Pfeilbriefe in die Stadt schießen. Auf den Zetteln sicherte er der Bevölkerung zu, er werde gegen die Bürger Triers nichts unternehmen, sondern lediglich gegen den Kurfürsten und die Geistlichen vorgehen. Davon ließen sich die Trierer nicht beeindrucken und daher zog Sickingens Heer nach wenigen Tagen wieder ab.Reinhard Scholzen: Franz von Sickingen (1481–1523): Fehde als Beruf. In: Österreichische Militärische Zeitschrift. 5, 2014, S. 523–531. Dietrich Flade, Jurist, kurfürstlicher Statthalter und Rektor der Universität Trier, hatte in seiner Funktion als Hexenrichter zahlreiche Hexenprozesse geleitet und Todesurteile gesprochen. 1588 geriet er selber in einen Hexenprozess. Er wurde auf Befehl des Kurfürsten Johann VII. von Schönenberg am 4. Juli 1588 verhaftet und am 18. September 1589 zum Feuertod verurteilt. Das Urteil wurde am gleichen Tag an der Hinrichtungsstätte im heutigen Trierer Stadtteil Euren vollzogen. Im Dreißigjähriger Krieg wurde Trier zweimal erobert, 1634 von den Spaniern, am 18. November 1645 von den Franzosen unter Henri de La Tour d’Auvergne, vicomte de Turenne. Im Krieg zwischen dem französischen König Ludwig XIV. und den Generalstaaten bemühte sich der Trierer Kurfürst Karl Kaspar von der Leyen erfolglos, neutral zu bleiben. Nach einmonatiger Belagerung nahmen französische Truppen die Stadt am 8. September 1673 ein. Die französische Kriegsleitung entschied zu Beginn des folgenden Jahres, Trier zu befestigen. Unter dem französischen Kommandanten von Trier, Peter Graf von Vignory (Pierre Comte de Vignory), wurden bis 1675 vor der Stadt – mit Ausnahme der weiter entfernt gelegenen Benediktinerabtei St. Matthias – sämtliche Klöster und Stifte (Reichsabtei St. Maximin, St. Paulin, Kloster Karthaus (Konz), Kloster St. Barbara, Kloster Löwenbrücken; unter von Vignorys Nachfolger auch Kloster St. Marien), andere Gebäude (Barbarathermen und Marienkirche an der Römerbrücke) und selbst Bäume der Klöster niedergerissen. 1675 gelang es, die Stadt von den den Trierern verhassten französischen Truppen zu befreien. Erneute französische Besetzungen der Stadt folgten 1684, 1688, 1702/04 und 1705/14.Franz Josef Heyen: Walter de Gruyter, 1972, ISBN 3-11-002273-7, S. 117. Im 17. Jahrhundert verlegten die Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier ihre Residenz in das Schloss Philippsburg (Koblenz) in Koblenz-Ehrenbreitstein bei Koblenz. Während des Erster Koalitionskrieg gegen Frankreich wurde Trier im September 1792 von dem österreichischen General Anton Joseph von Brentano-Cimaroli erfolgreich verteidigt. Dabei zog sich der Offizier infolge seines selbstlosen Einsatzes schwere Verletzungen zu, woran er im Januar 1793 starb. Dennoch besetzten Französische Revolutionstruppen am 9. August 1794 die Stadt und blieben nun dauerhaft. Im Frieden von Campo Formio (1797) erkannte Kaiser Franz II. (HRR) den Rhein als Ostgrenze Frankreichs an. Die Linkes Rheinufer wurden durch Regierungskommissar François Joseph Rudler in vier Départements aufgeteilt: In das Département de la Sarre mit der Hauptstadt Trier, das Département Donnersberg (Donnersberg) mit der Hauptstadt Mainz, das Rhin-et-Moselle (Koblenz) und das Département de la Roer (Aachen). Trier erhielt durch die Besetzung Zugang zu den französischen Märkten. Durch den Frieden von Lunéville (1801) gehörten die linksrheinischen Gebiete nun auch völkerrechtlich zu Frankreich. Damit erhielten die Bewohner Triers die französische Staatsbürgerschaft und alle damit verbundenen Rechte. Nach der Unterdrückung während der Besatzungszeit seit 1794 folgte nun eine Phase des inneren Friedens und wirtschaftlichen Aufschwungs. 1799 wurde das Revisionsgericht Trier und 1803 das Appellationsgericht Trier als oberstes Gericht für die vier Départements (ab 1805 nur noch für drei dieser Départements) in Trier eingerichtet. Um die Jahrhundertwende wurden unter der französischen Herrschaft fast alle der zahlreichen Klöster und Stift (Kirche) der Stadt aufgehoben. Neben der Säkularisierung der Klosterfunktionen wurde daraufhin ein beachtlicher Teil der alten Bausubstanz – Klöster, aber auch Kirchen und Kapellen – abgerissen. Die Niederlegungen erfolgten teilweise sofort, teilweise im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts, wenn sich keine Nutzung mehr für die Klostergebäude fand und Neubauten geplant wurden. Im Zuge der Befreiungskriege wurde Trier am 6. Januar 1814 von preußischen Truppen eingenommen. Seit dem Wiener Kongress 1815 gehörte Trier zu Preußen. Die tiefkatholische Stadtbevölkerung und die protestantischen Herrscher standen sich noch über Jahrzehnte mit wenigen Sympathien gegenüber. Im 19. Jahrhundert wuchs Trier schließlich über seine mittelalterliche Stadtmauer hinaus. Die Mauer blieb jedoch vorerst noch von Bedeutung, da an den Toren die 1820 eingeführte „Mahl- und Schlachtsteuer“ – die Haupteinnahmequelle der Stadt – auf alle nach Trier eingeführten Mehl- und Metzgerprodukte erhoben wurde. 1875 wurde die unbeliebte Mahl- und Schlachtsteuer durch eine andere Steuer ersetzt, die keine Einfuhrkontrollen mehr erforderte. Bereits am 3. Dezember des Jahres genehmigte der Kultusminister die von großen Teilen der Bevölkerung gewünschte Abtragung von Mauern und Toren. Bis 1876/77 wurden bereits vier Stadttore abgerissen. Nur der Exerzierplatz des Militärs (heutiger Kurfürstliches Palais und Kaiserthermen (Trier)) mit Teilen der Südallee und das Proviantamt (am „Schießgraben“) sollten von der Mauer weiterhin gegen die Bevölkerung abgeschirmt bleiben. Die übrigen Stücke der Mauer verschwanden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts fast vollständig. Das gab der Entwicklung der Stadt einen neuen Anstoß, führte aber zu Bedenken von Denkmalschützern, die den besonderen Charakter der Stadt gefährdet sahen. Nach dem Ersten Weltkrieg zogen 1918 die preußischen Truppen aus Trier ab. Sie wurden von der Alliierte Rheinlandbesetzung, die bis 1930 dauerte, abgelöst.

Zeit des Nationalsozialismus

Die von den Nationalsozialisten bis 1938 eingerichtete Kemmelkaserne auf dem Petrisberg wurde im Zweiten Weltkrieg zum berüchtigten Kriegsgefangenenlager Stammlager XII. in dem vor allem französische Kriegsgefangene untergebracht wurden.„Reiner Nolden, Stadtarchiv Trier, auf der Homepage der Landesgartenschau Trier 2004“ laut Die Synagoge wurde in der Novemberpogrome 1938 1938 von den Nationalsozialisten geschändet und 1944 durch einen Bombenangriff völlig zerstört. Am 19. Juni 1936 schließt die Stadt Trier mit dem Deutschen Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, einen Vertrag über den Bau einer Lehrerbildungsanstalt ab. Damit wurde Trier nach 138 Jahren wieder eine Hochschulstadt. Die Lehrerbildungsanstalt wurde im Sommer 1936 unter Anwesenheit des Reichserziehungsministers Bernhard Rust mit einer großen, zweitägigen und stark nationalsozialistisch geprägten Feier eröffnet. Die für die Lehrerbildungsanstalt errichteten Gebäude auf dem Schneidershof sínd weitgehend erhalten und heute die Gebäude J,K,L,O,T (Turnhalle) und der heutige Kindergarten der Hochschule Trier. Ab September 1944 war die Stadt nicht mehr weit vom Deutsche Westfront 1944/1945 entfernt und wurde fast täglich von amerikanischer Artillerie beschossen. Im Dezember 1944 gab es drei schwere Luftangriffe der Alliierten auf Trier. Am 19. Dezember warfen gegen 15:30 Uhr 30 britische Avro Lancaster 136 Tonnen Sprengbomben über der Stadt ab. Zwei Tage später am 21. Dezember 1944 gegen 14:35 Uhr wurden von 94 Lancaster-Bombern und 47 amerikanischen Jagdbombern 427 Tonnen Bomben (Spreng-, Brand- und Napalmbomben) abgeworfen. Wiederum zwei Tage später, am 23. Dezember, wurden 700 Tonnen Bombenlast auf die Stadt abgeworfen. Nach Recherchen des Heimatforschers Adolf Welter sind mindestens 420 Menschen bei diesen Dezember-Angriffen in Trier ums Leben gekommen. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt. Während des Krieges wurden 1600 Häuser völlig zerstört. Am Abend des 1. März 1945 startete die 'Task Force Richardson' Richtung Trier. Eine klare Vollmondnacht bot günstige Sicht. Vor Mitternacht erreichten sie die Stadt. Eine überraschte Kompanie mit vier Panzerabwehrkanonen kapitulierte ohne einen Schuss. Richardson teilte seine Truppe in zwei Hälften auf und schickte beide zu je einer Moselbrücke. Das nördliche Team fand 'seine' Brücke gesprengt vor; das Kaiserbrücke-Team meldete, dass die Brücke (Römerbrücke) – sie stand seit fast 2000 Jahren – intakt war. Colonel Richardson fuhr selber in einem Panzer zur Brücke; dort wurden seine Männer mit leichten Waffen vom anderen Ufer beschossen. Er richtete Maschinengewehrfeuer von seinem Panzer ans andere Ende der Brücke und befahl einem Infanterie- und einem Panzertrupp, über die Brücke vorzustoßen. Als die Infanteristen dies taten, rannten ein deutscher Major und fünf Soldaten mit brennenden Detonatoren und einem Zünder auf die Brücke zu; eine Sprengung gelang ihnen aber nicht. Am 2. März 1945 fiel die Stadt ohne schwere Kämpfe in die Hände der Alliierten.

Nachkriegszeit

Seit 1946 gehört Trier zum Land Rheinland-Pfalz. 1957 wurde die neue Synagoge der jüdischen Gemeinde Trier in der Kaiserstraße eingeweiht. Ende April 1969 wurde an der Porta Nigra die Römerstraße freigelegt. Kurz darauf, am 12. Mai 1969, wurde das Wildfreigehege im Weißhauswald eröffnet. Im Jahr 1970 wurde die Universität Trier, zunächst als Teil der Doppeluniversität Trier-Kaiserslautern, eröffnet. Die Entwicklung Triers zur Universitätsstadt schritt am 1. April 1974 durch die Eröffnung des Studentenwohnheims Martinskloster weiter voran. Im Jahr 1975 wurde die Universität verselbstständigt. 1971 wurde aus den Vorgängerinstitutionen Staatlichen Ingenieurschule für das Bau- und Maschinenwesen Trier und der Werkkunstschule Trier die Abteilung Trier der Fachhochschule Rheinland-Pfalz gegründet. Seit 1996 ist sie als Hochschule Trier (bis 11. September 2012 Fachhochschule Trier) eine eigenständige Fachhochschule. Weitere wichtige Ereignisse in den 1970er Jahren waren die Einstellung der 99-jährigen Trierische Landeszeitung am 31. März 1974 und die Wiedereröffnung des restaurierten Trierer Dom am 1. Mai desselben Jahres. Vom 24. Mai bis 27. Mai 1984 feierte Trier offiziell das 2000-Jahr-Jubiläum der Stadt. 1986 wurden die Welterbe Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Bei Arbeiten zum Bau einer Tiefgarage im Oktober 1988 wurden unter dem Viehmarkt Reste einer römischen Thermenanlage entdeckt. Am 5. November wurde die Sternwarte Trier offiziell eingeweiht. Am 9. September 1993 wurde bei Ausschachtungsarbeiten für eine weitere Tiefgarage nahe der Römerbrücke ein Schatz mit 2558 römischen Goldmünzen gefunden. Er hat einen geschätzten Wert von 2,5 Millionen Euro. Beim Jahrhunderthochwasser der Mosel erreichte der Pegelstand am 23. Dezember 1993 eine Rekordmarke von 11,28 m. Der Stadtteil Pfalzel entrann nur knapp einer Überschwemmungskatastrophe. Vom 22. April bis 24. Oktober 2004 fand die Landesgartenschau auf dem Petrisberg statt, die von 724.000 Gästen besucht wurde.

Eingemeindungen

Ehemals selbstständige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Trier eingegliedert wurden. Einige der Orte waren zwischen 1798 und 1851 bereits Teil des Stadtgebiets. 1798 umfasste das Stadtgebiet insgesamt 890 Hektar.

Einwohnerentwicklung

Anfang des 4. Jahrhunderts war Trier als Residenz der römischen Kaiser mit schätzungsweise 80.000 Einwohnern die größte Stadt nördlich der Alpen. Im Mittelalter und bis zum Anfang der Neuzeit sank die Einwohnerzahl wegen der zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte auf nur noch 2677 im Jahr 1697. Im 18. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung der Stadt bis auf 8829 im Jahr 1801. Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Im Jahr 1900 lebten in der Stadt über 43.000 Menschen. Bis 1939 verdoppelte sich diese Zahl auf über 88.000. Im Zweiten Weltkrieg verlor die Stadt rund 35 Prozent ihrer Bewohner (30.551 Personen). Die Einwohnerzahl sank auf 57.000 im Jahr 1945. Erst im Zuge der Eingemeindung mehrerer Orte am 7. Juni 1969 wurde der Vorkriegsstand wieder erreicht. Gleichzeitig überschritt die Einwohnerzahl der Stadt erstmals die Grenze von 100.000, wodurch sie nach offizieller Definition zur Großstadt wurde. Seit der Jahrtausendwende lag die „Einwohnerzahl“ für Trier nach Fortschreibung des Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern) zumeist sehr knapp unter 100.000. Zuletzt wurde der „Großstadt-Schwellenwert“ durch die Einführung einer umstrittenen Zweitwohnungsteuer wieder überschritten: Zum Stichtag 31. Dezember 2006 ermittelte das Landesamt eine Einwohnerzahl von 103.518. Gegen Jahresende 2015 waren knapp 112.000 Einwohner in Trier gemeldet.Rathauszeitung Trier vom 24. November 2015, S. 1 Nicht in den Einwohnerstatistiken enthalten sind die Angehörigen der zwischen 1945 und 1999 in Trier stationierten französischen Streitkräfte mit ihren Familien. Dabei handelte es sich um zeitweise über 30.000 Menschen.

Politik

An der Spitze der Stadt Trier stand seit 1302 der Schöffenmeister, gelegentlich auch Bürgermeister genannt. Der Schultheiß war Vertreter der erzbischöflichen Hoheitsrechte gegenüber der Stadt. Im 15. Jahrhundert standen zwei Bürgermeister an der Spitze. Es herrschte stets Streit mit dem Erzbischof über den Status der Stadt. 1795 führte die französische Besatzung die kollegiale Munizipalverfassung ein. 1798 wurde die Mairieverfassung eingeführt und einige Vororte eingegliedert. 1801 folgte eine neue Gemeindeverfassung, die im Wesentlichen bis 1845 beibehalten wurde, wobei der Bürgermeister ab 1818 den Titel Oberbürgermeister führte (Trier war inzwischen Stadtkreis geworden). Der Oberbürgermeister war zugleich Landrat des Kreises Trier (bis 1851). 1856 erhielt die Stadt die „Rheinische Städteordnung“. Der Gemeinderat entschied sich für die Bürgermeisterverfassung (im Gegensatz zur Magistratsverfassung). Mit dem Preußisches Gemeindeverfassungsgesetz von 1933 sowie der Deutsche Gemeindeordnung von 1935 wurde das Führerprinzip auf Gemeindeebene durchgesetzt. Nach dem Zweiter Weltkrieg wurde zunächst ein Bürgermeister eingesetzt, der 1946 von den Stadtverordneten gewählt wurde. Er war zunächst ehrenamtlich, ab 1949 wieder hauptamtlich tätig. Trier gehört zum Bundestagswahlkreis Trier und zu den Landtagswahlkreisen Wahlkreis Trier und Wahlkreis Trier/Schweich.

Oberbürgermeister

Die Stadtoberhäupter seit 1815: Der Trierer Oberbürgermeister trägt eine Amtskette aus Gold, die das alte Trierer Stadtsiegel zeigt, auf dem der Patron des Doms von Trier, Simon Petrus, und der erste Bischof von Trier, Bistum Trier, von Christus den Schlüssel für die Sancta Treveris (das Heilige Trier) erhalten. Der ehemalige Beigeordnete Ulrich Holkenbrink kandidierte am 24. September 2006 für die CDU bei der Wahl zum neuen Oberbürgermeister, unterlag jedoch seinem von Sozialdemokratische Partei Deutschlands und Bündnis 90/Die Grünen unterstützten Gegenkandidaten Klaus Jensen, der zwar SPD-Mitglied ist, aber als unabhängiger Kandidat antrat, deutlich. Holkenbrink erreichte 33,1 % der gültigen Stimmen, Jensen 66,9 %. Die Wahlbeteiligung betrug 43,2 %. Der Trierer Oberbürgermeister wird somit seit dem 1. April 2007 erstmals nach Zweiter Weltkrieg nicht von der CDU gestellt. Helmut Schröer hatte nicht mehr erneut kandidiert. Als Nachfolger von Klaus Jensen wurde am 12. Oktober 2014 Wolfram Leibe (SPD) mit 50,2 % der Stimmen gewählt. Er trat sein Amt am 1. April 2015 an.

Stadtvorstand

Der Trierer Stadtvorstand umfasst neben dem Oberbürgermeister noch den Bürgermeister sowie zwei hauptamtliche Beigeordnete. Die Mitglieder des Stadtvorstandes stehen zugleich den vier Dezernaten vor. * Dezernat I: Personal, Wirtschaft und Finanzen – Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) * Dezernat II: Soziales – Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne), seit 15. Februar 2010 * Dezernat III: Kultur, Sicherheit und Ordnung – Beigeordneter Thomas Egger (SPD, vorher FDP), seit 15. Februar 2010. * Dezernat IV: Bauen, Stadtplanung, Umwelt, Verkehr, Schulen und Sport – Beigeordneter Andreas Ludwig (CDU), seit 1. Mai 2015.

Stadtrat

Der Gemeinderat (Deutschland) von Trier besteht aus 56 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014 in einer Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Oberbürgermeister als Vorsitzenden. Bis 2009 gehörten dem Stadtrat 52 Ratsmitglieder an. Die Sitzverteilung im Stadtrat: CDU und Grüne bilden seit 2015 eine Koalition im Stadtrat. Sie stehen dem Oberbürgermeister gegenüber, der der SPD angehört.

Wappen

Siebmacher220-Stadt-Trier-1605.jpg|Wappen 1605 Wappen Stadt Trier Meyers Großes Konversations-Lexikon 1909.jpg|Wappen 1909 Wappen von trier.png|Wappen 1970 Trier Rheinland-Palatinate Germany CoA.svg|Wappen heute Beschreibung: In Rot der stehende, nimbierte und golden gekleidete Simon Petrus mit einem aufrechten, abgewendeten goldenen Schlüssel in der Rechten und einem roten Buch in der Linken. Die Stadtfarben sind Gelb-Rot. Bedeutung: Der Hl. Petrus als Stadtpatron ist schon seit dem 12. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Die Darstellung der Person wechselte mehrmals und erfolgt seit dem 15. Jahrhundert in aufrechter Haltung. Die Stadtfarben wurden erst im 19. Jahrhundert festgelegt.

Partnerschaften

Trier ist neben Luxemburg, Metz und Saarbrücken, mit denen es sich zum Städtebund Quattropole zusammengeschlossen hat, ein Oberzentrum der Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland Pfalz-Wallonie. Trier hat neun Städtepartnerschaft: * (Vereinigtes Königreich) seit Mai 1957 * (Frankreich) seit 13. Oktober 1957 * (Italien) seit 31. August 1958 * (Niederlande) seit 7. Juni 1968 * (Kroatien) seit 8. September 1971 * (Vereinigte Staaten) seit 13. Juli 1987 * (Deutschland) seit 24. Mai 1987 * Nagaoka (Japan) seit 2. Juni 2006 * Xiamen (Volksrepublik China) seit 11. November 2010

Religion

Das römisch-katholische Christentum spielte und spielt in der Geschichte Triers eine überdurchschnittlich wichtige Rolle. Zur Zeit der Treverer wurden Kelten Gottheiten in den Tempelbezirken in Trier-West unterhalb des Markusberges an einer Felsenquelle (Tempelbezirk Irminenwingert) und im Olewiger Bach verehrt. Im 2. Jahrhundert entstand ein gallo-römischer Tempelbezirk im Altbachtal mit 70 Tempeln und weiteren Kultstätten auf einer Fläche von etwa fünf Hektar. Konstantin der Große, Kaiser des römischen Reichs, der zeitweise in Trier residierte, zeigte sich ungefähr ab dem Jahr 323 offen als Christ. Wie es damals üblich war, hatte sich Konstantin erst kurz vor seinem Tod im Jahr 337 taufen lassen. Bereits seit Konstantin ist Trier Christentum. Trier wurde wohl schon zum Ende des 3. Jahrhunderts Sitz eines christlichen Bischofs, der später zum Erzbischof aufstieg. Dieser beherrschte ein Kurtrier, das von 1356 bis 1806 eines der Kurfürstentümer des Heiligen römischen Reichs deutscher Nation war. Eine der ersten deutschen Synagogen entstand 1066, 1096 fand ein Pogrom der Kreuzfahrer an den Trierer Juden statt, die der Bischof nicht verteidigen konnte. In der Bischofsstadt konnte die Reformation keinen Fuß fassen; aus Trier ging jedoch mit Caspar Olevian einer der bedeutendsten deutschen reformierten Theologen hervor. Trier blieb eine überwiegend katholische Stadt; eine Minderheit der Trierer bekannte sich zum Judentum. Im 17. Jahrhundert wurde der Bischofssitz teilweise nach Koblenz verlegt. Nach der Besetzung des Erzbistums durch die Franzosen 1794 wurde die Kirchenprovinz schließlich 1803 aufgelöst und das Territorium 1815 der späteren preußischen Rheinprovinz eingegliedert. Trier wurde jedoch 1821 erneut Sitz eines Bischofs, dessen Diözese neu umschrieben und der Kirchenprovinz Köln zugeordnet wurde (Suffraganbistum Trier). Die heutigen Pfarrgemeinden der Stadt bilden seit November 2003 das Dekanat Trier innerhalb des Bistum Trier. Trier ist ein bedeutender Wallfahrtsort. Im Dom wird der Heiliger Rock (siehe Erzbischof Johann I. (Trier)) aufbewahrt, der in unregelmäßigen Abständen von einigen Jahrzehnten ausgestellt wird. Daneben gibt es die Heilig-Rock-Tage. In der Benediktinerabtei St. Matthias (dial. auch St. Mattheis) soll sich mit dem Grab des Apostels Matthias (Apostel) das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen befinden. Die Gebeine des Apostel Matthias sollen im Auftrag der Kaiserin Helena (Mutter Konstantins des Großen), Mutter des römischen Kaisers Konstantin I., vom Trierer Bischof Agritius nach Trier überführt worden sein. Nachdem Trier preußisch wurde kamen auch Protestantismus in die Stadt, die eine evangelische Kirchengemeinde gründeten. Die ehemalige Jesuitenkirche (Trier) wurde nach einem Jahr als Simultankirche ab 1819 bis 1856 evangelische Pfarrkirche. Danach wurde die zu diesem Zweck wiederaufgebauten Konstantinbasilika evangelische Pfarrkirche und die Jesuitenkirche wieder an die Katholiken übergeben. Die 1963 als zweite evangelische Kirche in Trier geweihte Christuskirche im Stadtteil Trier-Heiligkreuz wurde 2014 wieder aufgegeben. Das Gemeindegebiet der Evangelischen Kirchengemeinde Ehrang umfasst neben den nordöstlichen Stadtteilen der Stadt Trier auch Gemeinden im Landkreis Trier-Saarburg. Heute gehören alle evangelischen Christen Triers zum Evangelischen Kirchenkreis Trier der Evangelische Kirche im Rheinland, es sei denn, dass sie Mitglieder einer Freikirche sind. Neben evangelischen und römisch-katholischen Kirchengemeinden bestehen weitere Freikirchen und Religionsgemeinschaften in Trier: Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten), Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland, Siebenten-Tags-Adventisten, Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, Die Christengemeinschaft, Gemeinde Christi, Neuapostolische Kirche, Russische-Orthodoxe Kirchengemeinde sowie mehrere Gemeinden der Zeugen Jehovas. Der Trierer Judentum Gemeinde, die seit dem Mittelalter, möglicherweise sogar seit der Antike, existierte, entstammte unter anderem Karl Marx, der berühmteste Sohn Triers; viele Jüdischer Friedhof Trier#Grabsteine der Vorfahren von Karl Marx waren Rabbiner in Trier gewesen. Auch der Trierer Bischof Matthias Eberhard entspross väterlicherseits einer jüdischen Familie; sein Großvater war zum Katholizismus konvertiert. Heute leben in Trier knapp 67.500 Katholiken, rund 13.600 Protestanten, ca. 2000 Muslime und etwa 500 Juden.Elisabeth Dühr, Frank G. Hirschmann, Christl Lehnert-Leven: Stadtgeschichte im Stadtmuseum. Trier 2007, ISBN 978-3-930866-24-3 und auf: 16vor. 19. März 2010. Unter dem Namen „les amis de l'humanité“ entstand 1805 unter der napoleonischen Herrschaft eine Freimaurerloge. Noch heute arbeitet diese Loge in ihrem Logenhaus in der Brückenstraße unter dem Namen „Zum Verein der Menschenfreunde“. Trier liegt am Jakobsweg, der Pilger nach Santiago de Compostela führt.

= Antike

= * Porta Nigra, Wahrzeichen der Stadt * Amphitheater (Trier) * Thermen (Römische Badeanlagen): Kaiserthermen (Trier), Barbarathermen und Thermen am Viehmarkt * römische Palastaula/Konstantinbasilika (heute evangelische Kirche zum Erlöser) * Römerbrücke (Trier) * antikes Gräberfeld (über 1000 Sarkophage) unter der Reichsabtei St. Maximin * Albanagruft und weitere römische Grabkammern auf dem Gelände des Friedhofs der Benediktinerabtei St. Matthias * Porta Alba, ehemaliges römisches Stadttor

= 17. und 18. Jahrhundert

= * Kurfürstliches Palais * Barock-Palais Reichsgraf von Kesselstatt * Löwen-Apotheke am Hauptmarkt (älteste Apotheke Deutschlands) * Quinter Schloss (Stadtteil Trier-Quint) * Sankt Georgsbrunnen * Schloss Monaise mit Park (Stadtteil Trier-Zewen) * St. Jost (Trier), Kapelle, Siechenhaus und Leprosenfriedhof (Trier) (Stadtteil Trier-Biewer) * St. Paulin

= 1800 bis 1933

= * Französisches Casino * Alter Jüdischer Friedhof Trier an der Weidegasse * Hauptfriedhof Trier mit Grabmälern aus dem 19. und 20. Jahrhundert, Kriegsgräbern beider Weltkriege, Jüdischer Friedhof Trier#Jüdischer Friedhof im Trierer Hauptfriedhof mit Mahnmal und Denkmal für die Opfer der Gewaltherrschaft * Jugendstilhäuser in der Fleischstraße, Nagelstraße und Neustraße (Trier) sowie Im Gartenfeld * Karl-Marx-Haus und Karl-Marx-Wohnhaus * Maria-Hilf-Kapelle (Trier) mit dem Grab von Peter Friedhofen, dem Begründer des Ordens der Barmherzige Brüder von Maria Hilf * Mariensäule (Trier) * Katholische Kirchenbauten des Historismus: Neuromanisch: St. Martin (Trier), Redemptoristenkloster St. Josef, Neugotisch: Herz Jesu, St. Helena (Euren), St. Peter (Ehrang) * Evangelische Kirche (Trier-Ehrang)

= Natur

= * Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) Mattheiser Wald (Stadtteil Trier-Heiligkreuz) * Wasserfälle des Gillenbach (Sirzenicher Bach) und des Sirzenicher Bachs (Stadtteil Trier-Pallien) * Wildgehege im Weisshauswald (Stadtteil Trier-Pallien)

Kultur

Als Stadt in der Großregion nahm Trier mit der Konstantinausstellung in Trier am Programm des Kulturhauptstadt Europas teil.

Theater

* Theater Trier (Oper, Operette, Musical, Ballett, Schauspiel) mit Studio-Bühne * Antikenfestspiele Trier (1998 bis 2010) * Kleines Volkstheater Trier (Laienschauspiel in Trierer Mundart seit 1990)

Museen

* Rheinisches Landesmuseum Trier (u. a. Nachbildung der Igeler Säule, Antike Fundstücke, Mosaikfußböden, Neumagener Weinschiff) * Museum am Dom Trier * Städtisches Museum Simeonstift (u. a. Stadtmodell) * Karl-Marx-Haus * Spielzeugmuseum (Blechspielzeug) * Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier (Handschriften, Gutenbergbibel, Vincenzo Coronelli-Globen, Karten, Glasmalerei) * Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof (liegt in Konz direkt an der Gemarkungsgrenze zu Trier und wurde 1973 u. a. vom Landkreis Trier-Saarburg und den Städten Trier und Konz gegründet) * Drachenhaus (Trier), Haus des Waldes (Waldmuseum) im Weißhauswald, Wildgehege, Waldlehrpfad (Trier-Pallien)

Bildende Kunst

Kunstvereine

* Kunstverein Trier Junge Kunst * G. B. KUNST, Gesellschaft für Bildende Kunst Trier

Galerien

* Galerie Junge Kunst * Galerie Kaschenbach

Musik

Chöre

* Trierer Sängerknaben * Trierer Bachchor * DOMMusik Trier ** Trierer Domsingknaben ** Mädchenchor am Trierer Dom ** Trierer Domchor ** Vokalensemble Dom zu Trier * Trierer Konzertchor * Extrachor am Theater Trier * Collegium Musicum der Universität Trier * Friedrich-Spee-Chor * Gospel Voices Trier e. V. * Gemischter Chor St. Medard e. V. * Frauenchor Polyhymnia * Cantores Trevirenses * Männergesangverein Trier-Euren 1912 e. V. * Trierische Liedertafel 1835 e. V. * Polizeichor Trier 1981 e. V. * Chor der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion * Gemischter Chor Cäcilia 1888 Trier-Zewen * Chor der SWT Stadtwerke Trier 1913. * Treveris-Chor Trier-Olewig 1913 e. V.

Orchester

* Philharmonisches Orchester der Stadt Trier * Collegium Musicum des Bildungs- und Medienzentrums im Palais Walderdorff * Collegium Musicum der Universität Trier * „da capo“ Orchester Ehrang 1999 e. V.

Musikfestivals

* Internationale Orgeltage Trier * Sommerzyklus der Orgelkonzerte in der Konstantin-Basilika * Summerblast Festival im Jugend- und Kulturzentrum Exzellenzhaus * Mosel Musikfestival mit nationalen und internationalen Stars und Orchestern

Karneval

Der Trierer Karneval gehört zu den größten Karnevalsfesten in Rheinland-Pfalz, womit Trier zu den großen rheinischen Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburgen zählt.

Jugendzentren

Jugendzentren existieren in Trier-Nord (Exzellenzhaus), Trier-Zentrum (Mergener Hof/MJC), Trier-Euren, Trier-Süd, Trier-Kürenz und Trier-Ehrang.

Kinos

Im Stadtzentrum existieren zwei Kinos, das Programmkino Broadway Filmtheater und das Multiplex-Kino CinemaxX. Ergänzt wird die Kinolandschaft durch die Programme des Filmvereins F.ab! des Cineasta, des Unifilm und des Filmclubs Le Septième Art e.V.

Veranstaltungen

Im Exhaus (Kurzform für Exzellenzhaus) und der Tuchfabrik (Kulturzentrum) (Kurzform für Tuchfabrik) finden Konzerte verschiedener Stilrichtungen statt. Größere Konzerte werden entweder in der Messeparkhalle, Europahalle Trier oder seit Juni 2003 in der neu errichteten Arena Trier veranstaltet. Die Kunsthalle der Europäischen Kunstakademie organisiert regelmäßig thematische Ausstellungen und Vernissagen mit Künstlern aus dem In- und Ausland sowie Podiumsgespräche, Atelierbesuche, Sommerfeste und Konzerte. In der Europahalle am Viehmarktplatz treten mehrmals jährlich bekannte Künstler auf. * Trierer Karneval * Mai bis September: Trierer Sommertreff * Mai bis September: diverse Heimat- und Weinfeste: Zewener Erdbeerkirmes, Kürenzer Kirmes * Mai: Europa-Volksfest im Messepark * Juni: Altstadtfest (letztes Wochenende im Juni), Peter-und-Paul-Messe * Juli: Christopher Street Day * Juli: Zurlaubener Heimatfest. Im direkt an der Mosel gelegenen malerischen früheren Fischer-Viertel „Zurlauben“ (Volksmund: „Alt Zalawen“) findet eines der schönsten Viertelfeste statt * August: Olewiger Weinfest * August: Heiligkreuzer Brunnenfest * August: Bildstockfest Trier-Feyen * August: Internationale ADAC-Rallye-Deutschland * August: Trierer Blumentage * August: Ehranger Markt * September: Pfalzeler Kirmes * Oktober: Trierer Weinmarkt von Mosel (Weinbaugebiet) * Ende Oktober/Anfang November: Allerheiligenmesse * November/Dezember: Trierer Weihnachtsmarkt in der Innenstadt

Parks und Schutzgebiete

Nells Park und Palastgarten sind die beiden Parks im Bereich der Trierer Innenstadt. Das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau auf dem Petrisberg wurde seit 2004 zunehmend urbanisiert. Als Landschaftsbestandteil sind die Gebiete Hecken bei Trier-Eitelsbach, Ehemaliger Biergarten Löwenbrauerei und am rechten Moselufer zwischen Nordbad und Zollkran der Baumbestand am Moselradweg Trier geschützt., abgerufen am 31. Mai 2015 Darüber hinaus gehören zu Trier die Naturschutzgebiet (Deutschland) Kiesgrube bei Trier-Zewen (4,7 Hektar), Kenner Flur (31,4 Hektar), Kahlenberg am Sievenicherhof (15,5 Hektar), Gillenbach (Sirzenicher Bach) (47 Hektar) und Mattheiser Wald (447 Hektar).

Sport

Gemäß der Sportvereinsbefragung 2012 gibt es in Trier 112 Sportvereine. In den 67 Vereinen, die sich an der Befragung beteiligten, sind insgesamt 21.297 Sportler organisiert, dabei sind Frauen mit 39,7 Prozent unterrepräsentiert. Mitgliederstärkster Verein ist der Post-Sportverein Trier mit 3.300 Mitgliedern. Rund 83 Prozent aller Funktionsträger in den befragten Vereinen sind ehrenamtlich tätig. Beliebteste Sportarten sind Fußball bei den Männern und Turnen bei den Frauen.Sportentwicklungskonzept der Stadt Trier, Teil A, Trier 2013, S. 44f.

Ballsport

Die Fußballmannschaft Eintracht Trier brachte es DFB-Pokal 1997/98 bis ins Halbfinale und verpasste nach einem Elfmeterschießen nur knapp die Teilnahme am Europapokal. Im Sommer 2002 schaffte sie nach langer Abstinenz den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga, stieg aber 2005 wieder in die Regionalliga und ein Jahr darauf in die Oberliga ab. Im Sommer 2008 schaffte man den Aufstieg in die neu gegründete Regionalliga West. In der Basketball-Bundesliga ist Trier seit 1990 mit dem TVG Trier, heute TBB Trier, vertreten. In der Spielzeit 2007/08 stand der Verein als Absteiger fest, konnte aber durch ein Wildcard-Verfahren die Liga beibehalten. Zu den größten Erfolgen zählt der zweimalige Gewinn des Deutschen Pokals 1998 und 2001. Die Damenhandballmannschaft des DJK/MJC Trier („Die Miezen“) spielt seit 2000 in der 1. Bundesliga und errang 2003 die deutsche Meisterschaft. Damenhandball- und Basketballmannschaft tragen ihre Heimspiele in der Arena Trier aus. Die Rollstuhlbasketball-Mannschaft RSC-Rollis Trier spielt ebenfalls in der 1. Bundesliga, sie trägt ihre Heimspiele in der Mäusheckerhalle aus. Weiterhin etablierten sich in Trier auch amerikanische Sportarten. Das Baseballteam der Trier Cardinals gewann in den Jahren 1995 und 1996 die Deutsche Meisterschaft. Nach Rückzug von Sponsoren begann allerdings bald darauf ein langer Niedergang. Zurzeit spielen sie in der Landesliga des Südwestdeutschen Baseball- und Softball-Verbandes e. V. (SWBSV). Das Mixed-Softball Team belegte 2007 den dritten Platz in der inoffiziellen Deutschen Softball Mixed Meisterschaft. Als weitere amerikanische Sportart ist American Football mit zwei Mannschaften in der Stadt vertreten. Bereits 1990 wurden die Trier Stampers des Post-Sportvereins Trier gegründet, welche bis zu ihrer Neugründung 1998 noch den Namen Trier Saints trugen. Sie verpassten 1999 nur knapp den Einstieg in die 2. Bundesliga. In den beiden vergangenen Spielzeiten (2013/2014) konnte das Herrenteam die Meisterschaften gewinnen. Zurzeit spielt die Herrenmannschaft in der Regionalliga, die Jugendmannschaft in der Jugendoberliga. Ein weiteres Football-Team sind die Trier Wolverines, welche im Januar 2008 gegründet wurden und mit ihrem Jugend-Team im selben Jahr den zweiten Tabellenplatz der Jugendaufbauliga erreichten. Im Jahr 2009 etabliert sich die neugegründete Herrenmannschaft der Wolverines. Der Verein geht regelmäßig mit ihrem American-Football-Magazin GRIDIRON über den lokalen Fernsehsender OK54 auf Sendung und berichtet über die Rheinland-Pfalz-Liga und American-Football im Allgemeinen. Des Weiteren gibt es eine Rugby-Mannschaft, die in der Rugby-Bundesliga spielt. Sie spielt für den FSV Trier-Tarforst.

Motorsport

Im August wird in Trier und Umgebung seit 2000 die Rallye Deutschland ausgetragen, welche seit 2002 zur Rallye-Weltmeisterschaft zählt. Das Internationale Trierer Bergrennen wurde von 1971 bis 2011 vom Racing Team Trier 1967 e. V. veranstaltet und war seit 1991 ein Lauf zur Europa-Bergmeisterschaft.

Sonstiges

* Größter Breitensportverein in Trier ist der Post-Sportverein mit über in angebotenen Sportarten in ebesovielen Abteilungen, die teilweise auch im Bereich Leistungssports aktiv sind. * Der Schachverein SG Turm Trier 1877 gehört seit 2007 der Schachbundesliga (Deutschland) an. * Die Trierer Go (Spiel)-Sektion des Deutscher Go-Bund spielt als gemeinsames Team mit Luxemburg (TriLux) in der 2. Bundesliga. Die Trierer Go-Gruppe zeichnet sich vor allem durch eine erfolgreiche Jugendarbeit aus, aus der sowohl der deutsche Jugendmeister 2014 als auch die deutschen Schulmannschaftsmeister der Jahre 2014 und 2015 (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (Trier)) hervorgingen. * Der Trierer Silvesterlauf findet regelmäßig am 31. Dezember statt. Er gilt als einer der bestbesetzten Jahresabschlussläufe in Europa und wird in Anlehnung an den berühmten Corrida Internacional de São Silvestre „deutsches São Paulo“ genannt. * Der Verein Trierer Kanufahrer 1948 (TKF) befindet sich in der Nähe der heutigen modernen Römerstadt-Jugendherberge, Portrait der Römerstadt-Jugendherberge in Trier im ehemaligen Jugendherbergshaus (Hans-Karl-Schmitt-Haus). Er feiert nationale und internationale sportliche Erfolge im Kanusport. * Der Fallschirmsportclub Trier e. V. ansässig auf dem Flugplatz Trier-Föhren, wurde 1975 gegründet. * Der PBC Trier spielt in der 2. Bundesliga Pool. * Schwimmbad sind Das Bad an den Kaiserthermen, das Freibad Nord und das Freibad Süd.

= Verschuldung der Stadt Trier

= Im Jahr 2011 standen im Etat der Stadt Einnahmen von 301 Millionen Euro Ausgaben von 364 Millionen Euro gegenüber. Es mussten 63 Millionen Euro über Kredite finanziert werden. Insgesamt hat die Stadt Trier 581 Millionen Euro Schulden. Bei der Pro-Kopf-Verschuldung liegt Trier mit 6173,60 Euro unter den kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz auf Platz fünf. Das ergab eine Analyse im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Trier.


[ Quelle: Wikipedia | Stand: 21.05.2016 ]